Reflektoren
Newton |
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Die zweite Methode nutzt die physikalische Reflektion (Lichtspiegelung) mittels gebogener Hohlspiegel. Diese Teleskope heißen Reflektoren oder in ihrer weit verbreitesten Bauform auch Newton, da die Anordnung der Spiegel von Isaac Newton erfunden wurde.
Ein astronomischer Spiegel wird an der vorderen konkaven Oberfläche mit reflektierendem Material beschichtet. Da an einem Spiegel alle Wellenlängen gleich reflektiert werden, haben Spiegel keine Probleme mit Farbfehlern. Allerdings sammelt ein Kugelspiegel die Randstrahlen nicht im gleichen Brennpunkt wie die Zentrumsstrahlen. Deshalb wird eine parabolische Form verwendet um die sphärischen Fehler zu vermeiden.
Da ein Spiegel das Bild in den Tubus zurückwirft benötigt man einen sogenannten Fangspiegel, der das Licht aus dem Tubus herausspiegelt. Beim Newton handelt es sich um einen planen, ovalen Spiegel, der in Nähe der Eintrittsöffnung im 45 Grad Winkel angebracht ist und somit durch den Winkel rund erscheint. Dieser Spiegel im Strahlengang erzeugt eine Abschattung und eine Verringerung der Lichtleistung und außerdem eine Veränderung des Beugungsscheibchens.
Da der Fangspiegel in der Nähe der Eintrittsöffnung angebracht ist, kann das Teleskop niedriger aufgestellt werden, was zu einer bequemeren Beobachtung und höheren Stabilität führt. Außerdem müssen nur 2 Oberflächen geformt, poliert und beschichtet werden, die sogar getrennt überprüft werden können. Daher können diese Teleskope preiswerter produziert werden als andere Teleskoptypen. Dafür gehört die regelmäßige Kollimation zur regelmäßigen Wartung und Pflege eines Newtons.
Catadioptrische
Reflektoren |
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Hierbei handelt es sich um Kombinationsgeräte, die sowohl Linsen als auch Spiegel verwenden, um das Licht abzubilden.
Es gibt hier aber einige verschiedene Bauformen, wie die Catadioptrischen Newtons, die Schmidt-Cassegrains und die Maksutov-Cassegrains.
Catadioptrische Newtons besitzen eine Korrekturlinse in der Nähe des Brennpunkts. Dadurch kann die Baulänge fast halbiert werden. Somit wird der Tubus deutlich leichter, kleiner und viel weniger windempfindlich. Die Linse wird in der Fabrik eingebaut und justiert, während der Benutzer weiterhin den Spiegel kollimieren muß.
Schmidt-Cassegrain-Teleskope verwenden in der Eintrittsöffnung eine dünne asphärische Korrekturplatte, die sog. Schmidt-Platte. Die Platte (es handelt sich prinzipiell um eine Linse) passt sehr genau zum konkaven Hauptspiegel und korrigiert die sphärische Aberration. Der Fangspiegel ist dabei in die Platte montiert und benötigt somit keine Haltestreben im Strahlengang. Dabei wird das Licht wieder zum Hauptspiegel reflektiert und es verlässt den Tubus durch die durchbohrte Mitte des Hauptspiegels nach hinten. Das Okular kann direkt hinter dem Hauptspiegel angesetzt werden, wobei zum Fokussieren in vielen Fabrikaten der Hauptspiegel bewegt wird.
Durch den doppelt gefalteten Strahlengang erhält man sehr kurze Baulängen, bei relativ langen Brennweiten. Allerdings benötigt die Bauform relativ große Fangspiegel, die Kontrast- und Lichtverluste zur Folge haben.
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